Wir über uns …

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Wir treffen uns zu unseren Meetings jeden Freitag ab 19.30 Uhr. Die Vicelin-Kirchengemeinde hat uns dankenswerterweise von Anfang an bei unserer Gruppenarbeit unterstützt und Räumlichkeiten im Haus der Begegnung (s. Foto) zur Verfügung gestellt. Der Ablauf der Meetings ist bei uns ziemlich zwanglos. Wir stellen den Austausch von Erfahrungen in den Mittelpunkt unserer Gruppenarbeit und leisten gern moralische Unterstützung jedes Einzelnen. Auf formelle bzw. strukturierte Abläufe und Verfahren, wie sie aus anderen Selbsthilfegruppen bekannt sind, haben wir weitgehend verzichtet.

Nach einer Vorstellungsrunde, während der jeder über das Erlebte und Gefühlte der vergangenen Woche berichten kann, wird über Begebenheiten oder Probleme gesprochen, die sich eventuell aus der Vorstellungsrunde ergeben. Das besondere an der Vorstellungsrunde bei uns ist, dass jeder bemüht ist seinen Redebeitrag mit den Worten „Ich habe diese Woche nicht gespielt“ beginnen zu können. Für viele eine große Motivation und ein nicht zu unterschätzender Ansporn, diesen Worten auch das dafür notwendige Verhalten (Nichtspielen) während der Woche vorausgehen zu lassen.

Im Laufe der Zeit seit Gründung der Gruppe, haben wir schon unzähligen Betroffenen dabei helfen können, wieder ein spielfreies Leben zu führen. Es gibt bei uns noch Teilnehmer aus den Anfangstagen der Gruppe, die über einen großen Erfahrungsschatz verfügen, von dem die Gruppenarbeit in den Meetings enorm profitiert. Diese erfahrenen Mitglieder leisten zwar einen wichtigen Beitrag für den Erfolg der Gruppe, sind aber nicht leitend tätig, denn wir haben für uns herausgefunden, dass so etwas wie eine Gruppenleitung o.ä. für uns nicht zielführend ist. Wir agieren frei nach dem Motto: Alle Mitglieder der Gruppe sind gleichberechtigt und werden auch so behandelt.

Unsere Gruppenarbeit in den Meetings baut auf diesen vier Grundsätze auf:

  • Anonymität
  • Verschwiegenheit
  • Offenheit
  • Ehrlichkeit

Nur durch Einhaltung dieser vier unverzichtbaren Grundsätze bei den Meetings kann eine erfolgreiche Gruppenarbeit gewährleistet werden. Nur dadurch werden die Probleme und Begebenheiten der Betroffenen während des wöchentlichen Beisammenseins auch angesprochen. Und nur was angesprochen wird, kann diskutiert werden und so zu einer erfolgreichen Genesung führen.

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